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Hallo an alle Handweberinnen
Ich heiße Laura und habe einen großen Traum: das Handweben zu erlernen und einen Laden zu eröffnen, in dem nicht nur Schulkinder eine alte Tradition anschaulich und aus erster Hand erfahren können.. Weben hat mich schon immer fasziniert. Kleinere Projekte (die der Rede eigentlich nicht wert sind) habe ich schon mit Schulkindern am Schulwebrahmen durchgeführt. Das Häkeln und Nähen habe ich mir mittels Büchern autodidaktisch beigebracht - aber ich glaube, das hier ist eine Nummer zu groß - dabei träume ich von einem Webstuhl... Vielleicht wäre jemand von euch bereit, mir zu helfen? Das wäre schön.
Ganz liebe Grüße Laura
ELFHI 01.04.2016 10:49
Esther-Mueller-123 Hallo Laura,
Wo wohnst Du denn? Ich bin in der Schweiz und ich könnte Dir gerne helfen, aber das ist ev. ein wenig weit weg.
Liebe Grüsse
Esther
Esther-Mueller-123 01.04.2016 11:34
ZeitenSprung Hallo Laura, bei so einem Großvorhaben würde ich dann doch zu einer professionellen Ausbildung raten. Die kann man im Kukate in unterschiedlichen Abstufungen machen. http://werkhof-kukate.de/kurse/weben Viel Erfolg ! Herzliche Grüße Silvia
ZeitenSprung 01.04.2016 12:48
christiane-ruth Hallo Laura, auch von mir nochmal die Frage wo Du denn wohnst! Das Handweben kann ich Dir leider nicht vermitteln, dafür bin ich selber viel zu schlecht...aber vielleicht könnte ich Dir mit einem Webstuhl weiterhelfen! LG, Christiane
christiane-ruth 01.04.2016 16:33
ELFHI Danke euch für die Beiträge. Ich wohne in Esslingen am Neckar - also nicht allzu weit weg von der Schweiz ;-)
Ausbildung machen würde ich gleich - leider habe ich fünf Kinder im Alter von 5 bis 13 Jahren und muss zum Familieneinkommen beitragen... Meinen bisherigen Beruf, den ich zur Zeit ausübe, würde ich gerne an den Nagel hängen - zu viel Druck in "engem Korsett" und ständig Mehrarbeit macht mich auf Dauer kaputt... Ich würde gerne meinem Herzen folgen und endlich etwas machen, was mich erfüllt - und das nicht nur abends nebenher, wenn ich dann überhaupt noch kann, wenn ihr wisst, was ich meine....
Daher habe ich gehofft, ich könne auf meine Fähigkeit bauen, mir relativ rasch etwas anzueignen...Aber wie ich gesehen habe, ist das schon eine sehr große Herausforderung. Den Laden, den ich eröffnen würde, wäre auch nicht eingleisig ausgelegt. Ich denke da an eine Freundin, die schon einen Sotffladen hat und Nähkurse anbietet. Da wäre vielleicht noch Platz für eine Vergrößerung - ich denke, das mit dem Weben ließe sich bestimmt gut ergänzen. Zumal in Esslingen am Neckar früher auch Wolle und Kleidung hergestellt wurde - auch gab es wohl eine Weberei. Außerdem könnte ich Grundkurse im Häkeln anbieten (ich bin Pädagogin).
Was meint ihr????
Liebe Grüße Laura
ELFHI 01.04.2016 20:08
ZeitenSprung Das es ganz, ganz schwer wird !
Davon leben ? Das wird hart, denn man wird Dir die Stunden nicht zahlen. Es weiter geben ? Dazu sollten man es selbst gut können. Neben 5 Kindern lernen ? Natürlich kann man das nebenher lernen, aber dann sollte kein Druck da sein, damit Geld verdienen zu müssen. Vielleicht kann Dir Antigone mehr dazu sagen, die ist gelernte Webermeisterin von der Pike auf, und lebt davon.
Ich webe gewerblich große Zeit am Tag, ohne Kundenverkehr oder anderen Ablenkungen und Zeitfressern,und mein Verdienst entspricht in guten Monaten etwa dem, einer Putzstelle, mit mehr Stunden, aber auch mehr Spaß. Aber ich bin in der Luxussituation, einen Mann mit guten Verdienst zu haben, und große Kinder, die auch schon mal Pflichten im Haushalt übernehmen, damit ich größere Aufträge pünktlich fertig bekomme. Das sind die Momente, wo es keinen Spaß mehr macht, wenn die Termine drücken
ZeitenSprung 01.04.2016 20:28
WildeWebe Ne ZeitenSprung, Ich würde gern davon Leben, bin aber schon froh, wenn ich die Kosten für Ladenmiete, Material ect. erwirtschafte. Ich kenne sehr viele Weber, aber nur ganz wenige, denen es gelingt davon zu überleben. Tatsächlich glaube ich, daß die Möglichkeit davon selbständig zu überleben unter zwei Bedingungen am besten gegeben ist.
Entweder man entwickelt ein Produkt, daß sehr einzigartig ist, traut sich den entsprechenden Preis dafür zu nehmen, was sich wirklich wenige Weber trauen und das tatsächlich den Zeitgeist trifft. Mir ist das bisher noch nicht gelungen, obwohl ich die Gesellenprüfung vor 30 Jahren abgelegt habe und außerdem eine Ausbildung zur Gestalterin im Handwerk gemacht habe, die ich sehr gut abgeschlossen habe. Hilft mir im täglichen wirtschaftlichen Leben wenig. Außerdem merke ich mittlerweile, daß ich nicht mehr so weben kann, wie in früheren Jahren, meine Kniee zicken hin und wieder rum und ich habe meine Technik schon verändert, aber täglich 6 Stunden das reine Weben, das würden sie schon nicht mehr mitmachen.
Die zweite Option sehe ich tatsächlich in Kursen geben. Da ist im Moment ein großes Interesse am Weben mit dem Rahmen und dort Kurse zu geben, wäre auch einfacher zu machen, als an einem Webstuhl. Ich nehme ja immer gern Praktikanten, aber selbst die legen für die Zeit, in der sie in meiner Werkstatt sind unter Umständen meine eigene Weberei auf Eis. Es sei denn, sie unterszützen mich direkt bei der Vorbereitung eines Projekts, wie Du Silvia von ZeitenSprung oder auch Margarete, die ich gebeten habe, mir bei einem Trachtenstoff zu helfen. Ich habe nur einen Webstuhl stehen, weil ich mir eine größere Werkstatt einfach nicht leisten kann. Sobald die Schülerin / der Schüler angefangen hat auf diesem Webstuhl zu weben, ist er für mich blockiert, bis das entsprechende Stück fertig ist. Beim Weben auf Rahmen können die Schüler die Grundtechniken erlernen, man kann ihnen auch schon viele Leinwandvarianten ans Herz legen, wie Lücken in Kett oder Schußrichtung, Ripstechniken, Dreher ect., später dann kann man es erweitern auf das Weben mit zwei Gatterkämmen und man kann ihnen die Webrahmen verkaufen und eventuell auch Garne. Aber dafür braucht es auch schon mal Startkapital und Platz. Eine befreundete Weberin macht das seit 30 Jahren mit kleinen vierschäftigen Webstühlen. Sie erzählte mal, das sie zu Beginn den Gegenwert eines neuen Kleinwagens investiert hätte. Geht vermutlich auch mit weniger Startkapital, aber wenn man verschiedene Materialien vorrätig haben möchte, wird es schnell teuer. Rahmen bekommt man manchmal recht günstig über Ebay.
Esslingen ist unter Umständen ein günstiger Standort zum Weben lernen, falls es nämlich das Haus der Handweberei in Sindelfingen noch gibt. Ich weiß nicht, ob es noch existiert, vor einigen Jahren gab es es noch, dort werden Kurse angeboten.
Ich bin immer dafür seinen Träumen zu folgen, muß sich aber im Klaren darüber sein, daß man für manche Träume viel bezahlt. ich habe nur wenige Jahre angestellt als Weberin arbeiten können und seitdem ich mich vor 10 Jahren selbständig gemacht habe, brauche ich immer zusätzlich einen Brötchenjob. Mag sein, das andere mehr Kraft haben, als ich und es schaffen können. Am schwierigsten ist die Vermarktung. Ich habe nach 6 Jahren mit oft frustrierendem Ergebnis Märkte beschickt, das lasse ich mittlerweile ziemlich bleiben. Vor Ort oder im Netz verkaufe ich besser. Aber manche Märkte laufen auch gut. Es ist zäh, herauszufinden, welche funktionieren und welche nicht. Insgesamt ist das Interesse am Weben wieder stärker geworden, aber das Interesse an handgewebten Produkten ist eher nicht so groß.
WildeWebe (Manager) 02.04.2016 02:20
WildeWebe @ZeitenSprung
Wenn Du so viel erwirtschaftest, bsit Du echt schon gut. Ich glaube, das gelingt Dir wegen deinen großen Interesses an historischen Geweben, das ist eine Spezialisierung für die es Interessenten gibt, die auch bereit sind entsprechend zu zahlen, wobei ich auch schon Anfragen aus Mittelalterkreisen für handgewebte Leinenstoffe hatte, die sich aber bei meinen Preisen für den laufenden Meter nie wieder gemeldet haben. Und rechnest Du die Kosten für deine Werkstatt mit ein ? Oder sagst Du : Der Webstuhl steht bei mir zu Hause, da muß ich keine Kosten dafür kalkulieren ?
Meine sehr kleine, enge Werkstatt kostet mich warm mit Strom im Monat 350 €. Auf dem Land geht das auch billiger, für meine letzte Werkstatt habe ich trotz Stromheizung, die echt gefressen hat, im Monat 240 € bezahlt.
WildeWebe (Manager) 02.04.2016 02:30
ELFHI LIebe ZeitenSprung, liebe WildeWebe
Danke,dass ihr euch Gedanken gemacht habt und über eure Erfahrung berichtet habt. :-)
Meine oben erwähnte Freundin fährt mit ihrem Stoffladen nebst Näkursen und bereitgestellten Nähmaschinen, die man benutzen darf, wie ich gehört habe, sehr gut. Das Weben wäre noch eine Erweiterung, ich hatte eigentlich nicht vor, nur von meiner "Weberei" zu leben. Zumal ich nur die einfachen Sachen werde herstellen können - ich ziehe den Hut vor jeder ausgebildeten Weberin! Diesen Standard werde ich nie erreichen.
Nein, was ich möchte ist eine Kombination aus Stoffladen (mit eingekauften Stoffen), bereitgestellten Nähmaschinen, die unentgeltlich benutzt werden dürfen, Näh-, Häkel- und Webkurse für blutige Anfänger und der Verkauf von selbstproduzierten gehäkelten, genähten und gewebten Produkten...
Liebe Grüße Laura
ELFHI 02.04.2016 10:37
ELFHI Ich denke, ich fange mal mit einem Webrahmen an... am liebsten gebraucht. Was solllte ich denn achten????
Liebe Grüße Laura
ELFHI 02.04.2016 10:48
WildeWebe Moin Laura,
Genähtes läuft zumindest zur Zeit, sehr viel besser, als Gewebtes ;)) Und Kurse allgemein sind gerade sehr angesagt. Das weiß man nicht, wie lange das so sein wird, ich sehe die momentane Entwickliung ziemlich parallel zu der in den 80ern, aber vielleicht haben wir alle Glück und diesmal hält es länger an.
Ich würde bei einem Rahmen darauf achten, das er einen Gatterkamm hat und keine esslinger Spirale, die Dinger finde ich persönlich ganz schlecht zum Arbeiten. Außerdem finde ich einen glatten Baum vorne und hinten ideal. Da kann man dann mit einem Stab und Schnüren seine Kette aufbringen und die Ware um den Warenbaum wickeln. Ganz unpraktisch finde ich das Kircher Patent mit einer aufgesetzten eingeschnittenen Leiste, bei der man die Kettfäden um diese Zähne legen soll, ganz schwer damit eine gleichmäßige Spannung hinzubekommen. Ein runder Baum (also die beweglichen Hölzer auf die die Kette und die Ware aufgewickelt werden) ist besser als ein viereckiger Baum, wie bei Kircher. Achteckig oder Sechseckig geht auch.
http://www.haus-der-handweberei.de/ Da guck doch mal vorbei und beleg vielleicht einen Kursus, bevor Du Dir irgendetwas anschaffst, dann kannst Du eher einschätzen, was für dich selber wichtig ist.
Antigone
WildeWebe (Manager) 02.04.2016 14:21
ZeitenSprung Hmm - wenn Deine Meinung fest steht - warum fragst Du überhaupt ?
ZeitenSprung 02.04.2016 19:47
WildeWebe Huch ??
Also ich hatte das tatsächloch ursprünglich falsch verstanden und gedacht, daß die Weberei zwar in die Räume der Nähwerkstatt soll, aber wirtschaftlich unabhängig davon ist.
Ich denke schon, daß eine Kombination wesentlich bessere Chancen hat.
WildeWebe (Manager) 02.04.2016 21:32
Handgewebe Liebe Laura, allgemein kann ich sagen, es geht Alles, wenn man es denn will. Auch mit 5 Kindern. Wir hatten in der Weberklasse zur Ausbildung in Kukate eine Frau, die hatte 9 Kinder und zwei hat sie während der Ausbildung bekommen. Man kann auch von der Weberei leben. Das können allerdings nur die wenigsten, ich gehöre auch nicht dazu. Ich denke, was Du jetzt benötigst, sind detaillierte Infos.
Ich kann Dir dazu Ingrid Frank aus Brackenheim in der Nähe von Heilbronn empfehlen. Das müsste die am nächsten gelegene Verbindung zu Dir sein. Hier schon mal der Link zu ihr.
Das ist mal ein spanneder Link und sie tut ja genau das, was hier überlegt wurde. Ich glaube wirklich, mit Kursen kann man sich im Moment auch einen Verdienst als Weber schaffen.
Antigone
WildeWebe (Manager) 04.04.2016 14:22
ELFHI Ihr Lieben
Vielen Dank für die guten Vorschläge, die Hilfe und eure Zeit. :-)
@ZeitenSprung Tut mir leid, dass ich bei dir den Eindruck erweckt habe, ich hätte mich schon entschieden - ich hatte gedacht, es sei nicht richtig rübergekommen, was ich denn tatsächlich machen will - nämlich eine Kombination aus verschiedenen Elementen.... Sorry.
Ich habe mich schon für einen Anfängerkurs in Sindelfingen angemeldet! Und ich muss leider gestehen, dass ich mich auf Ebay in einen finnischen Webstuhl vergukt habe, den ich kaufen musste! Der Webstuhl wurde nur einmal gebraucht und von einem Urlaub in Finnland mitgebracht... Habe mir das Buch "am Webstuhl mit vier Schäften" zugelegt, da werde ich jetzt einfach mal probieren, od ich das irgendwie hinkriege... Und dann kommt ja im Mai mein Anfängerkurs.
Aber eine Frage habe ich dann doch noch: welchen Faden(?) verwendet man denn für die Kettfäden???
Viele liebe Grüße an euch alle da draußen Laura
ELFHI 04.04.2016 15:52
WildeWebe Hallo Laura,
Von welcher Firma ist dein Webstuhl denn ? Mit Tritten oder mit Handhebeln ? 2, 4, 8 Schäfte ? Rollen oder Kontermarsch (was das ist, steht in deinem Buch ;)) ) Es gibt sehr gute finnische Webstühle und das Buch ist auch ein gut verständliches. Ein Standardwerk der Weberei.
Für deinen Kettfaden ist erst mal nur wichtig, das er nicht reißt. Und wie viele Fäden Du pro cm brauchst kannst Du herausfinden indem du den Faden um ein Lineal wickelst, dicht an dicht aber ohne das sich die Fäden überlappen oder zu viel Zug, damit sie nicht durch den Zug dünner erscheinen. Dann teilst Du deine Anzahl durch 2 und du hast einen Wert für die Dichte für Leinwandbindung.
WildeWebe (Manager) 05.04.2016 01:42
ELFHI Hallo WildeWebe
Ich bin froh, dass ich wohl das richtige Buch gekauft habe (ufff)!
Ich kann dir ja ein Bild an dein E-mail Account schicken? Ob und wie ich hier ein Bild einstellen kann, weiß ich nämlich nicht...
Das mit den Fäden pro Zentimeter verstehe ich gerade eben noch nicht... Kann ich nochmal nachfragen, wenn ich vor meinem Webstuhl stehe und mir das Buch auch nicht weiterhilft??? Ich habe mir ein Rigid Heddle Loom zugelegt und da werde ich einfach mal mit den Kettfäden herumexperimentieren... ich dachte ursprünglich, dass man nur mit Kettgarn arbeitet...inzwischen ist mir klar, dass man da auch normale Wolle nehmen kann (die nicht reißt, habe ich verstanden)
Ganz dick bedanken möchte ich mich für die Zuversicht, die ich von dir und Handgewebe bekommen habe. :-)
Liebe Grüße Laura
ELFHI 05.04.2016 08:59
ELFHI War mal wieder zu schnell. Den Link von Ingrid Frank habe ich mir schon angeschaut. Das ist einfach traumhaft, würde ich sagen.
Wenn ich tatsächlich meine berufliche "NIsche" gefunden habe, dann werde ich nach einem Praktikumsplatz bei Ihr nachfragen. Vielleicht habe ich ja Glück...
LG Laura
ELFHI 05.04.2016 09:03
ELFHI Jetzt habe ich nochmal nachgeschaut: Webstuhl Varpapuu mit vier Tritten und vier Schäften und einer Webbreite von 90 cm. Kett-und Warenbaum sind mit einem arretierenden Stahlhebel versehen. Als Zubehör sind 3 Schiffchen (je 40 cm) und 2 Schifffchen (je 30 cm) vorhanden, außerdem 11 Kettleisten, Litzen und Kettfäden.
LG Laura
ELFHI 05.04.2016 09:18
Der Webstuhl ist ein sehr guter Kauf.
Ja probier einfach mal und frage ruhig weiter ;))
WildeWebe (Manager) 05.04.2016 22:09
WildeWebe Hast Du Dir jetzt den Schaftwebstuhl und einen Gatterkamm Webstuhl (Rigid Heddle) zugelegt ?
WildeWebe (Manager) 06.04.2016 12:21
ELFHI Hallo WildeWebe
Danke, dass ich dich fragen darf - das hilft mir sehr.
Beides - habe den Varpapuu gestern aus Essen geholt und er steht jetzt aufgebaut im Wohnzimmer...
Bin etwas verunsichert - die Schäfte bei diesem Webstuhl werden von unten mittels Tritt hochgedrückt - irgendwie verkeilt sich da immer was und die Schäfte gehen nicht von alleine wieder runter... Ich glaube, die bessere Variante ist, wenn die Schäfte nach oben gezogen werden?
Leider steht da nix im Buch "am Webstuhl mit vier Schäften" darüber.... Die Frau, von der ich den Webstuhl gekauft habe, hatte den Webstuhl vor 30 Jahren gekauft und das erste angefangene Webstück ist immer noch auf dem Webstuhl (Kettfäden sind allerdings vor der Standlade abgeschnitten worden). Vielleicht hatte sie ja keine Freude daran, weil die Schäfte sich immer wieder verkeilen??? Gibt es da eine Lösung?????
Weiß auch nicht wirklich, in welcher Reihenfolge die Schäfte an die Tritte hinkommen - ist der Tritt ganz links immer mit dem vordersten Schaft verbunden und dann so der Reiche nach????
Liebe Grüße Laura
ELFHI 07.04.2016 09:35
WildeWebe Das ist eine Frage, die ich Dir nicht beantworten kann, mit dem System habe ich keine Erfahrung, sicher ist, daß das nicht so sein sollte. Eigentlich macht Varpapuu gute Webstühle, deshalb glaube ich an eine Lösung. Versuch zuerst mal herauszufinden, warum es hakt.
In den 80ern haben sich viele Menschen Webstühle angeschafft, genau wie im Moment und oft hatten sie vorher überhaupt keine Erfahrung. Die meisten dieser Webstühle wurden nicht wirklich genutzt, weil es sehr sehr schwierig ist, sich das Weben allein beizubringen.
WildeWebe (Manager) 07.04.2016 15:47
Gundels-Webereien Liebe Laura, herzliche Grüße ins schöne Esslingen. Seit ich in den Achtzigern dort einige Jahre gearbeitet habe, zieht es mich immer mal wieder dahin. Und der Mittelaltermarkt vor Weihnachten ist vielleicht für Dich auch mal eine Möglichkeit, Deine Produkte - wenn es dann soweit ist - anzubieten. Letztes Jahr hatte ich den Eindruck, dass dort Kunstgewerbe tatsächlich viel gekauft wird. Viele andere Weihnachtsmärkte sind ja vor allem interessant für Leute, die was zu essen anbieten. Das Weben habe ich mir vor langer Zeit (Ende der 70er) selbst beigebracht, zunächst an einem Eitorfer Webrahmen. Der kam mit einer anschaulichen Anleitung und weil ich niemand fragen konnte, habe ich einfach losgelegt. Ich habe mir natürlich einige Bücher gekauft, aber mit den heutigen Möglichkeiten via youtube usw. ist vieles leichter. Später habe ich meinen Rahmen mit vier Schäften ergänzt und damit arbeite ich heute noch. Für meine Bedürfnisse war das auch immer in Ordnung, weil ich das Weben ja nicht zum Broterwerb mache. Da Du ja jetzt sowohl einen Webrahmen als auch einen Webstuhl besitzt, wäre es wahrscheinlich sinnvoll, erstmal mit dem Rahmen zu arbeiten und ein Gespür für die Technik und das Material zu entwickeln. Das ist zunächst einfach viel leichter und deswegen nicht weniger reizvoll. Kürzlich habe ich ein Buch geschenkt bekommen, das viele schöne Projekte zeigt, die auf dem Webrahmen hergestellt wurden. "weave - knit - wear" von Judith Shangold. Ganz schön anspruchsvoll, aber sehr anregend. Und was ich Dir noch empfehlen möchte, weil es ein Buch ist, das ich regelmäßig im Gebrauch habe: "the handweaver's pattern directory" von Anne Dixon. Ausdrücklich nur für vierschäftige Webstühle gedacht, während in vielen anderen Büchern auch acht oder mehr Schäfte vorausgesetzt werden. Ich wünsche Dir viel Spaß und Erfolg beim Experimentieren. Ganz egal, was letztlich daraus wird, die Weberei ist auf jeden Fall eine wunderschöne Sache. Herzliche Grüße Hildegund
Gundels-Webereien 08.04.2016 18:51
WildeWebe @Gundels Webereien. Du hast meine hohe Achtung ! Das ist wirklich eine Leistung.
Ich habe festgestellt, daß es gar nicht viel an Anleitung braucht, dann geht es gut. Meinen Schülern richte ich oft nur ein einziges Mal mit ihnen zueammen den Webstuhl ein und dann bekomme ich Briefe mit stolz präsentierten Ergebnissen und das macht mich dann auch wieder stolz.
WildeWebe (Manager) 10.04.2016 14:10
ELFHI Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde... war im "Webfieber" und habe dank youtube mein erstes Stück mit dem Webstuhl gewebt! Bin schon ziemlich stolz.
@ Hildegund Dass du Esslingen kennst und liebgewonnen hast, freut mich sehr... Gerne kannst du beim nächsten Besuch vorbeikommen - einen Schlafplatz hätte ich auch zu bieten :-) Ich werde jetzt in der Tat mit dem Webrahmen verschiedene Muster ausprobieren... Ich freue mich darauf fast wie ein kleines Kind! Danke dir auch für die Buchtipps - die sind toll. Worüber ich mir noch nicht sicher bin, ist, wo ich günstig (für meine Versuchsstücke) Fäden herbekomme, sowohl für die Kette als auch für den Schuss, die nicht reißen. Gibt es da einen Tipp?
Ach ja und herzlichen Glückwunsch zum ersten Webstück. An You tube Vidios habe ich überhaupt nicht gedacht, aber klar, die helfen bestimmt, weil man da sehen kann, wie es geht.
Gundels-Webereien Liebe Laura, danke für die nette Einladung. Aber wir haben nach unserer langen Zeit in der Stuttgarter Region noch viele Freunde dort und von daher auch viele Anlaufstellen. Was die Garne betrifft, so kannst Du auch jederzeit alle möglichen Garne verwenden. Ich gucke immer auch bei Rödel, im Kaufhof oder bei Sonderangeboten. Wichtig ist für die Kette, dass die Garne einigermaßen reißfest sind und dass z. B. keine Pailletten drin sind. Die werden sonst abgerieben. Auch Garne, die sehr unterschiedlich dick sind, sind nur bedingt geeignet. Beim Schuss hast Du dann viel mehr Freiheiten, was Effektgarne betrifft. Die ausgesprochenen Webgarne braucht man natürlich für feinere Webarbeiten. Aber das ist ja nicht unbedingt gleich was für den Anfang. Ich wünsche Dir weiterhin viel Spaß beim Experimentieren. Liebe Grüße Hildegund
Gundels-Webereien 14.04.2016 18:33
Gundels-Webereien Sag mal, Laura, ist das etwa Dein erstes Webstück, was da jetzt anstelle Deines Fotos zu sehen ist? Das sieht aber gut aus!
Gundels-Webereien 14.04.2016 18:38
WildeWebe @Gundel Ich glaub, du kannst da die besseren Tipps geben ;)) Ich habe ja in einer Werkstatt angefangen zu weben, bzw. eigentlich waren es drei Werkstätten, zwei Praktikumsplätze und dann meine Lehrstelle. Da habe ich von Anfang an mit Webgarnen gearbeitet. Deshalb habe ich ganz wenig Erfahrung mit Strickgarnen im Weben, vielleicht mal im Schuß, aber auch eher selten.
@Laura Wüßte ich auch gern ? Ist das dein erstes Stück ?
WildeWebe (Manager) 14.04.2016 21:42
ELFHI Hallo Ihr zwei Lieben
Ja, das war mein erster Versuch auf dem Webstuhl mit hakenden Schäften...
Mittlerweile arbeite ich auf meinem Webrahmen schon das zweite Stück. Beide könnt ihr auf meinem Profilbild sehen. Als nächstes werde ich mal ein anderes Muster weben - ich habe auf youtube schon so einiges gesehen, was ich machen möchte!
@Wilde Webe Danke für den Link zu den Garnen.
@Hildegund Vielen Dank für deine hilfreichen Tipps - das hilft sehr weiter. Wenn ich fragen darf: wo wohnst du heutzutage?
Liebe Grüße Laura
ELFHI 20.04.2016 09:37
WildeWebe Ich würde mal sagen, Du hast Talent !
WildeWebe (Manager) 20.04.2016 15:05
Gundels-Webereien Liebe Laura, ich wohne inzwischen in der Kurpfalz, in Ilvesheim, das auf einer Insel im Neckar zwischen Heidelberg und Mannheim liegt. Das ist auch eine sehr schöne Gegend und für mich eine Rückkehr zu meinen Wurzeln, weil ich in Heidelberg studiert habe. Am 6. und 7. Mai findet hier in Ilvesheim auf dem Freibadgelände das Inselspektakel statt. Das ist ein mittelalterlicher Markt anlässlich der 1250-Jahr-Feier unseres Dorfes. Ich werde mit meinem Webstuhl zwei Tage dort sein, zusammen mit einer Freundin, die ihre Töpfereien mitbringt. Hier in Ilvesheim oder über der Brücke in Mannheim-Seckenheim machen wir öfter gemeinsame Aktionen - die Insel-Art im Herbst oder noch später im Jahr Kunst und Genuss in Seckenheim. Der Vorteil bei diesen lokalen Aktionen ist, dass keine Standgebühr fällig wird. Dann lohnt sich die Teilnahme wenigstens ein bisschen. Nächstes Jahr will ich auch bei Kunst und Kirche hier in Ilvesheim teilnehmen und dafür ein Parament für die Kanzel weben. Wenn Du weitere Inspirationen brauchst, kannst Du auch mal bei etsy unter handwoven nachschauen. Da kommt man dann oft auch auf die Homepages der Weber/innen und das ist sehr inspirierend. Du findest dort auch Wilde Webe:)). Liebe Grüße Hildegund
Gundels-Webereien 21.04.2016 10:00
WildeWebe Moin Hildegund ;))
Ich habe die gleiche Erfahrung gemacht, wie Du. Die kleinen, manchmal sogar völlig unsinnig wirkenden Märkte, es gab z.B. in meinem alten Nachbarort auch einen Markt im Freibad mit höchstens 10 Ausstellern, meist war das Wetter viel zu kühl und oft hat es geregnet und dennoch hatte ich am Ende eines Tages mindestens 50 € eingenommen, manchmal auch das doppelte oder dreifache, funktionieren für mich besser, als hochkarätige Kunstahndwerkermärkte bei denen man für zwei Tage 150 € bezahlt und am Ende 200 € eingenommen hat. Da war das Schwimmbad dann um Klassen ergiebiger ;)
Und wenn man wiederholt Märkte besucht, mein erfolgreichster war in einem anderen Nachbarort auf einer Burg, dann gibt es sogar sowas wie Stammkunden. Einige davon haben sogar nach dem Umzug noch mal bei mir bestellt, das hatte ich bei den großen Märkten nie.
Off Topic, ich weiß, aber ich wollte doch gern darauf reagieren ;)) Antigone
Mein etsy Weberei Shop braucht noch einiges an Arbeit ;)))
WildeWebe (Manager) 21.04.2016 15:48
ELFHI @ WildeWebe Danke für deine lieben Worte - ich glaube, ich werde heute nur noch glücklich strahlend rumlaufen, was meinen KInder sicher gut gefällt. :-)
@Hildegund Ilvesheim liegt sehr schön, habe mir es gerade eben angeschaut. Meine Schwester hat in Heidelberg studiert und sie denkt immer wieder gerne an die Zeit zurück... Eine Gegend, in der man sich zu Recht sehr wohl fühlen kann.
Liebe Grüße Laura
ELFHI 22.04.2016 09:23
Gundels-Webereien Hallo Laura, nachdem Dein Webkurs inzwischen sicher vorbei ist: Wie war's denn? Hast Du immer noch Freude am Weben oder bist Du inzwischen eher ernüchtert? Das würde mich sehr interessieren. Liebe Grüße Hildegund
Gundels-Webereien 30.05.2016 13:51
ELFHI Liebe Hildegund
Der Webkurs war toll, ich habe meinen Webstuhl vorletzte Woche aufgebäumt und die Kettfäden erst in Köperbindung und jetzt in Spitzköper eingezogen und versuche mehrere Muster aus. Das ist toll.... Zur Zeit habe ich Cottolin als Kettfäden benutzt in der Stärke 16/2... Aber eigentlich möchte ich mit dickerem Material arbeiten und Schals oder Taschen herstellen, wobei ich mich nocht nicht an das Nähen der Taschen herangewagt habe.. Das Material Cottolin eigmet sich nicht gerade für Schals. Aber vielleicht als Kettfäden, die ich dann doppelt einziehen würde (bin halt echter Schwabe und habe noch viel Cottolin übrig in drei Farben).. Geht das? Als Schuß würde ich dann Wolle nehmen, die doppelt so dick ist, also 8/2??? Macht das Sinn? Und fühlt sich das dann weich an???
Danke übrigens für die tollen Buchtipps - ich schaue täglich "rein und freue mich jedesmal, Habe auch schon aus weave-knit-wear das Log Cabin Muster nachgewebt...Jetzt liegt das gewebte Stück da und wartet darauf, weiter als Tasche verarbeitet zu werden....
Das Buch the handweaver's pattern directory ist eine wirkliche Bereicherung... ich habe mich in die Summer-Winter-Muster verliebt.... leider kann ich es aber nicht so weben, weil mir Tritte fehlen.
Denn leider habe ich an meinem Webstuhl nur vier Tritte und überlege gerade, die einfach zu erweitern auf 6 Tritte - müsste eigentlich zu machen sein, so, sie es aussieht. Deswegen habe ich gerade bei Rudi Künzl nachgefragt, was zwei Tritte kosten würden.. Mein Webstuhl ist toll, webt sich leicht und sieht noch dazu schön aus... Wenn ich im Wohnzimmer an ihm sitze kann ich meine Pflanzen im Garten sehen und freue mich jedesmal. Das ist Heilung für die Seele....
Ganz, ganz liebe Grüße nach Ilvesheim Laura
ELFHI 31.05.2016 12:41
Gundels-Webereien Liebe Laura, wie schön, dass Dein Kurs so eine Bereicherung war. Ich verwende Cottolin 22/2 in Kette und Schuss, Du findest in meinem Shop ein paar Schals, die so gewebt sind. Für 1 cm verwende ich in der Kette 8 Fäden. Das heißt, dass bei einem Riet mit 4 Schlitzen pro cm in jeden Schlitz zwei Fäden kommen. Ich mache sehr gerne Schals aus Cottolin. Die verkaufen sich auch gut. Besonders für Leute, die Wolle nicht vertragen, ist das eine sehr gute Alternative. Und es gibt auch Leute, die nicht gerne dicke Schals anziehen. Einen Cottolin-Schal kann man eigentlich das ganze Jahr tragen. Ich verwende sehr gerne die Crammed and Spaced Muster S. 196/197. Die kann man gut variieren. Außerdem habe ich eine Vorliebe für die Leno-Spitze. Summer and Winter kannst Du mit vier Tritten weben. Ich habe auch nur vier Tritte. Bei meinem Einfach-Webstuhl sind die direkt mit den vier Schäften verschnürt und damit geht alles, was in diesem Buch beschrieben ist. Bei komplizierteren Trittabläufen habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, die Trittfolgen auf einen Spickzettel zu schreiben. Das ist viel einfacher als ein Blick ins Buch. Ich gebe Dir mal ein Beispiel:
1 4 2 3 1 3 Das ist jetzt ganz beliebig, kein spezielles Muster. Aber diese Notation bewirkt, dass, wenn ich den Einzug erledigt habe, ich die Muster ohne großen gedanklichen Aufwand weben kann. Dicke Schals werden weicher im Griff, wenn Kette und Schuss aus dickerem Garn sind. Wichtig ist, dass man nicht fest anschlägt. Bei diesen dicken Geweben bin ich nicht sicher, inwieweit die anschließend geschnitten und vernäht werden können. Damit habe ich einfach keine Erfahrung. Bis demnächst, liebe Grüße Hildegund
Gundels-Webereien 31.05.2016 13:24
ELFHI Hallo Hildegund
Deine Schals sind wunderschön und deine Farbkombinationen gefällt mir sehr, sehr gut :-)
Jetzt habe ich kapiert! Bis gerade eben ;-) du trittst dann eben zwei Tritte gleichzeitig! Das ist ja genial!
Ich habe nochmal nachgeschaut: mein Cottolin ist ja gar nicht 16/2 sondern 22/2. Da mein Gatterkamm 40/10 ist, habe ich doppelt eingezogen und pro Zentimeter 8 Kettfäden genommen - das habe ich dann mal richtig gemacht, wie schön.
Ich verstehe noch nicht ganz die Angaben auf den Garnen. 22/2 bedeutet wohl, dass 2 Fäden miteinander verdreht wurden (deswegen die 2?), also theroretisch gleichbedeutend mit 11/1 von der Lauflänge her (aber nur ein Faden?)? Was bedeutet die 22??? Und was ist der Unterschied zwischen Ne und Nm???
Welche Stärke nimmst du denn für deine Wollschals?
Ganz liebe Grüße aus Esslingen Laura
ELFHI 01.06.2016 14:24
Hallo Laura, es freut mich, dass Dir meine Schals gefallen. Zu Deinen Fragen: Falls Du das Buch von Erika Arndt "Handbuch Weben" hast, dann lies mal Seite 44/45. Da ist alles ausführlich erklärt. Falls nicht, dann schick mir einfach eine Mail (meine Mailadresse findest Du im Impressum) und ich schicke Dir einen Scan dieser beiden Seiten. Für meine Wollschals nehme ich ganz unterschiedliche Stärken. Die "wilden" Schals mache ich in der Regel aus recht dickem Garn, oft so dick, dass es gerade noch durch die Litzen und die Ritzen den Reetkamms geht. Da nehme ich dann zwei Fäden pro cm. Bei anderen Schals, z. B. dem Schal mit den Braun- und Türkistönen oder dem pinken Schal mit der Leno-Spitze sind es vier Fäden pro cm. Und bei den beiden Stolas in Braun-, Beige-, Rottönen sind es 8 Fäden pro cm. Es kommt da auf die Stärke der Wollfäden an. Es ist in den Webbüchern ja normalerweise auch ganz gut erklärt, wie man die Zahl der benötigten Kettfäden mit Hilfe eines Lineals berechnet. Ich habe für meinen Webstuhl Reetkämme mit drei, vier und fünf Ritzen pro cm angeschafft, verwende aber fast immer den mit vier Ritzen. Ich hätte auch gerne einen mit 20/10. Den habe ich aber noch nirgends gefunden. Damit ließen sich dann noch unregelmäßigere Garne in der Kette verwenden oder auch Garne mit Pailletten. So wie es jetzt ist, werden die Pailletten in der Kette oft abgestreift, so dass ich sie jetzt nur noch im Schuss verwende. Gerade arbeite ich an einem Parament für die Kanzel unserer Kirche und ich finde, dass es wirklich gut wird. Damit mache ich jetzt auch weiter. Liebe Grüße Hildegund
Gundels-Webereien 01.06.2016 22:29
WildeWebe Moin Laura,
Das klingt alles sehr gut und freut mich sehr. Du wirst bestimmt noch eine ganze Menge Entdeckungen machen ;)) Mach Dich frei von den Gedanken, daß etwas *falsch* sein könnte. Wenn es nicht als Schal taugt, dann vielleicht als Läufer oder Taschenstoff oder Wandbehang oder was auch immer. Du wirst von alleine merken, was wie funktioniert. Natürlich ist es sinnvoll, sich vorher Gedanken zu machen, aber ich habe auch schon Stoffe gewebt, die dann für das, was ich gedacht hatte, nicht funktionierten und einen anderen Verwendungszweck brauchten.