Genau Schulterzucken passt. Das ist heute so richtig Montag, erster Tag nach dem Urlaub. Nix geht von der Hand, keine Lust aber immerhin zwei Verkäufe über den online Shop. An dem vor kurzem gekauften neuen Spulgerät ist der Antriebsgummi ausgeleiert, ich glaube ich hab noch welches am Meter, aber wo ? Dann könnte ich immerhin neues Nähgarn auf Holzröllchen spulen, denn ich habe gerade das Letzte verkauft. So ein Ding von Schacht,mit Handkurbel *schmoll* warum hat das Ding keinen Motor ? Was ein ätzendes Gekurbel. Aber immerhin kann ich jetzt im sitzen kurbeln, vorher musste ich das am Spulgerät das am Webstuhl fest eingebaut ist machen und die Nähgarnspulen eierten so.
Das Dings von Schacht habe ich gebraucht erstanden. Das ist laut den Hobby Webern DAS Teil. Ich hab da gestern gesessen und überlegt was es bräucht um einen Motor da dran zu bekommen. Dann hat es geknarzt und gequitscht, ich hab nen Tropfen Öl dran und dann lief die Antriebsschnur durch weil Öldrauf gekommen ist, das hab ich ganz toll gemacht, 2 Sec nachdenken vorher hätte geholfen.
Schön ist das man sämtliche Pirns, Rollen und Spulen da einspannen kann, aber mein Lieblingsteil wird das nicht werden. Aber es arbeitet sich besser, als mit Papier und Lappenadapter am elektrischen Spuler.
es ist lustig hier, ihr könntet auch chinesisch reden, dann würde ich genau so viel verstehen. Ich guck ja nur interessehalber hier rein weil ich vor langer Zeit in der Erzeugnissentwicklung der Weberei gearbeitet habe aber ich staune immer wieder womit ihr euch so auseinander setzen müsst Ihr kennt ja fast jede Schraube persönlich mit Namen
Ilka, ich habe während der Pandemie Videos einer gelernten Weberin (also so Jemand wie WileWebe) gesehen und war ganz entsetzt das je Arbeitstag eine Stunde nachjustieren des Webstuhls normal sei. Ich dachte immer das mache man mal schnell nebenher. Schrauben hat es eigentlich keine Webstuhl, alles ist gesteckt denn es arbeitet ja heftig im gesammten Konstrukt. Schrauben würden dann bei Spannung das Holz zerreißen.
Webe danke für Deinen unbequemen Rat ! Ich bin eben mit Gymnastikklamotten unter den Webstuhl, habe mir extra Licht dort gemacht, Kissen auf die Hölzer die bös in die Rippen drücken und eine kleine Schachtel mit Werzeug liegt eh immer unter dem Webstuhl. Habe alle Schnüre (64) geprüft und etwa die Hälfte neu geknotet. Gerade getetestet und bis auf 2 von 8 Schäften habe ich nun wunderbare Fächer. Jetzt trinke ich ein Gals Wasser und dann tauche ich wieder unter.
Für die Mitleser, ein Archivbild, damit Ihr eine Vorstellung habt wie viel Platz da unten ist anknüpfen 1.jpg - Bild entfernt (keine Rechte) (Quelle eigenes Bild)
Also auch zu Zeiten, in denen ich täglich gewebt habe, habe ich nicht eine Stunde am Tag nachjustiert. Der einzige Webstuhl auf den das zutraf, war einer von Rudi Künzl mit Texolv Schnüren an der Anbindung.
Zu deiner Spulmaschine. Bis zu deinem letzten Post hab ich gedacht, es handle sich um so ein Handspulrad, mit Rad, Kurbel und Sporn. Jetzt glaube ich, es handelt sich eher um ein Gerät, dass ich nur von Photos kenne, bei dem die Spule zwischen zwei Halter gespannt wird. Aber was für eine Schnur ? Hast du mal ein Photo ?
na gut Schraube war ja mehr so als Synonym gedacht für jedwedes Bauteil was da so vorkommt aber es ist schon beeindruckend was ihr das so an Bauteilen und Abläufen kennen bzw. kontrollieren und ggf ändern/optimieren müsst, Hut ab.
Schacht..jpg - Bild entfernt (keine Rechte) (Quelle eigenes Bild) Das ist das Teil, das gehört an den Tisch fest geschraubt, da war ich aber jetzt zu faul zu. Die Schnur dürfte etwas straffer sein, ich habe sie gestern zwar eingekürzt aber ein Mü dürfte sie straffer sein. Mein Mann meint ich solle sie noch mal mit Waschbenzin reinigen und auch das Rädchen wo sie drüber läuft, das Antriebsrad natürlich auch. Es macht Geräusche weil da Metall auf Metall reibt. Denke ich. Mein Mann ist in dieser Woche unterwegs, er guckt sich das Ding an wenn er wieder da ist.
Soo alles ist wieder in Position, beim anweben musste natürlich noch eine Kontermarschschnur reißen, danach ein Gewebefaden. Jetzt mache ich erst mal Mittag und dann schaue ich ob die Energie reicht mit dem weben wieder los zu legen.
Dieses Spulgerät kenne ich tatsächlich noch nicht. Abet ich hab ein mal auf einem elektrischen gespult, bei dem die Spule zwischen zwei Haltern steckt. Nach den etlichen hundert Spulen, die ich mit Dorn nach vorne gespult habe, war das für mich sehr ungewohnt. Ich kann also nicht beurteilen, ob auf Dauer, diese Art zu spulen angenehmer wäre. Ich glaube für mittig auflaufende Spulen funktioniert es tatsächlich einfacher, wenn man gleich auf dem Prinzip lernt. Für konische Schnellschussspulen fänd ich es schwieriger, weil ich die Spitze schwerer zu kontrollieren finde. Eine Leinrn Schnellschussspule möchte ich darauf nicht arbeiten. Aber vermutlich ist das nur Gewöhnungssache.